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REVIEW Social Commerce: Direktvertrieb über soziale Netzwerke als Umsatztreiber

REVIEW  Social Commerce:  Direktvertrieb über soziale Netzwerke als UmsatztreiberDer Lieblingsshop 2021 ist online – der Vertrieb verlegt sich vor allem seit 2020 sehr stark in die Sozialen Medien. Neben E-Shops gewinnt der Direktvertrieb über Social Media immer mehr an Bedeutung. Daher wird es Zeit, dass der Marketing Club Berlin dieses Thema einmal beleuchtet.

Am Donnerstag, dem 11.03.2021 lud der Marketing Club Berlin zur digitalen Veranstaltung Social Commerce ein.

Der Einladung folgten über 60 Personen; neben zahlreichen Berlinern auch Mitglieder aus anderen Marketing Clubs in Deutschland, so begrüßten wir u.a. Gäste aus Hamburg, Lübeck, Leipzig oder Stuttgart. Carsten Sterzenbach (Ventero), Björn Erbslöh (suxeedo) und Britta Schewe (Rocket Beans) führten durch die knapp 1,5 Stunden.
Carsten Sterzenbach startete mit einem Überblick wie sich der Vertrieb in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Der klassische Versandhandel über Katalog-Bestellungen wurde schon vor Jahren vom E-Commerce abgelöst. Die Laufkundschaft wird seit einiger Zeit aber mehr und mehr über Social Media abgegriffen. Mit Fall Beispielen von Lindt, FC Bayern oder Tchibo wurde die Veränderung veranschaulicht.

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Im 2. Teil der Veranstaltung wurde es konkreter: Wie baue ich einen Social Shop auf?
Björn Erbslöh erklärte im ersten Schritt, warum der Direktvertrieb über soziale Medien Potenziale bietet. Shopping ist für uns ein soziales Erlebnis, bei der die Bestätigung eine wichtige Rolle spielt. Daher schauen wir beim Shopping auch auf Marken und Expertenurteile.
Entsprechend wächst das Interesse über Social Media zu shoppen. Vor allem Facebook ist ein zentraler Trieber für Social Commerce. Während in den USA schon der komplette Kaufprozess über Facebook oder Instagram möglich ist, muss in Deutschland ein Webshop im Hintergrund vorhanden sein.
Im weiteren erklärte Björn Erbslöh anhand des Fahrradherstelles ROSE BIKES, die 2020 auch für den Deutschen Marketingpreis nominiert waren, den Aufbau eines Social Shops über Facebook.
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Neben Facebook (mit Instagram und Whatsapp) ist der Direktvertrieb auch über weitere Social Media Platformen wie Yotube (über Google Shopping), Pinterest, TikTok, usw. möglich.
Britta Schere schloss die Veranstaltung mit der Vorstellung von Rocket Beans. Umsatzdetails aus den letzten 3 Jahren verdeutlichten, dass Community Einnahmen, die unter anderem durch Social Commerce generiert werden, stark an Bedeutung gewonnen haben.
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Fazit des Abends: Der Direktvertrieb über Soziale Medien ist für viele Produkte, Branchen, Zielgruppen und Budgets erfolgssversprechend. B2C ist dabei deutlich weiter entwickelt als B2B, aber auch dort zeigen sich erste Erfolge. Mit einer passenden emotionalen Strategie, einem entsprechendem Produkt und Schaltung von Online Ads wird das Social Selling zum Erfolg.

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Herzlichen Dank an die drei Referenten Britta, Björn und Carsten für spannende Insights zu diesem aktuellen Thema. Wer Interesse an der gezeigten Präsentation hat, kann sich sehr gerne in der Geschäftsstelle melden.


 Autor:in des Reviews: 

Doris TimmermannDoris Timmermann
Doris Timmermann ist Inhaberin von MerchMeister, einer Agentur für nachhaltige Werbeartikel & Merchandise. Ihr Herz schlägt für die nachhaltige Markenkommunikation mit haptischen Werbegeschenken und verbindet Ihre Expertise auf dem Markt mit der Nachhaltigkeit der Werbeprodukte.
www.merchmeister-berlin.de

 

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