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Marketingcamp 2005

Marketingcamp 2005 - Erlebnisbericht

Are you ecksperienced?
Nationales Marketing Junioren Camp 2005 in Koblenz, Festung Ehrenbreitstein, Deutsches Eck

von Sven Giesemann und Frank Delbrügge

Nachdem mich die qualitativ absolut hochwertige Veranstaltung NJT 2005 in Bremen sofort zur Anmeldung in Koblenz motivierte fuhren der Kollege Sven Giesemann und ich als Vertreter Berlins zum NJC 2005.

Die Location war bestens Ausgeschildert und das Logo auch auf diversen Tshirts präsent, so dass der Parkplatz einfach und sicher gefunden wurde. Der Shuttlebus brachte einen nun selbst samt Gepäck zur Rezeption wo ich auch schon die ersten bekannten Gesichter aus den Marketingclubs ganz Deutschlands erkannte und begrüßte. Das Netzwerk netzte bereits! Im Übrigen waren wir uns breiter Anerkennung sicher, wenn im Gespräch herauskam, dass wir weder Kosten noch Mühen gescheut haben, um quer durch die Republik für dieses Camp anzureisen.

Da auf der Festung Ehrenbreitstein die Jugendherberge untergebracht war wurden wir in 10Bett Zimmer einquartiert. Die gute Nachricht war, wir waren nur zu fünft auf dem Zimmer und hatten somit ein Doppelbett pro Mann. Die Schlechte war, die Hälften der Doppelbetten standen übereinander… Die Gemäuer der Jugendherberge waren so ungefähr 3,8 m dick. Es hätte in der Nacht ein Atomkrieg ausbrechen können, wir wären am nächsten Morgen pünktlich zu den Workshops erschienen. Ergo, wir fühlten uns sicher. Gelegentlich wünschten wir uns ebenso dicke Mauern zwischen uns und unseren Camp-Kollegen, die die Nacht zum ausgiebigen Sägen nutzten. Dafür gab es übrigens vorausschauend Ohrenstöpsel beim Einchecken. Das nenne ich Organisation!

Das Get-together wurde von einem preußischen Sergeanten der Artillerie „angeböllert“. Der kompetente Herr in Uniform erklärte uns die Kanonen, Säbel, Musketen und alle anderen martialischen Werkzeug des Marketeers der vorigen Jahrhunderte. So haben wir auch gelernt, dass viele Begriffe und Sprichwörter den Ursprung im Militärischen haben. Da bekommt „Zielgruppe“ auch eine ganz neue und plastische Bedeutung. Aber dann gab es den gemütlichen Teil. In der netten Ecke der Festung unter großen Sonnenschirmen trafen wir uns zu gutem Essen und leckeren Getränken um alte Kontakte aufzufrischen und neue zu schließen. Musik und Tanz gab es auch.

Da der Workshoptag bereits um 0800 am Samstag begann, war das pünktliche Antreten eine Herausforderung an die Disziplin eines jeden einzelnen. Hier trennten sich dann die erfahrenen Camper von den Novizen… Zu den individuellen Workshops trafen wir uns aber alle pünktlich und vollzählig um 1100! Da es ein reichhaltiges Angebot an Workschops gab (Sparkasse, Versicherung, ÖPNV, Brauerei, Hotellerie, Lokalzeitung, Griesson de Beukelaer uvm.) hatte jeder im Vorfeld gewählt und war entweder gut oder schlecht bedient. Mein Workshop war absolut wertvoll, weil ich in der Gruppe sehr gute Kontakte gemacht habe, die mich auch nach dem Camp bestimmt weiterbringen werden.

Nach dem Gruppenduschen in der Jugendherberge ging es dann zur großen Abendveranstaltung in DEM angesagtesten Club in Koblenz. Das „Café Hahn“ war fest in der Hand von ca. 150 Marketingjunioren aus ganz Deutschland. Was mich sehr beeindruckte war, dass alle Würdenträger, die Ansprachen halten wollten, durften und mussten mit einer Gesamtmenge Zeit von 60 Minuten absolut zurechtkamen. Darin enthalten war die Juniorensprecherin des Marketingclubs Rhein Mosel, der Präsident des selbigen Clubs und der Oberbürgermeister von Koblenz. Alle Danksagungen an die Sponsoren und Teilnehmerdank an das Orgateam samt Blumen- und anderer Präsentübergabe und dann noch, ganz ohne Zeitdruck, die Glückwünsche, der Blumenstrauß und ein gruppendynamisches „Happy Birthday liebe Kristin…“. Ergo, es geht alles kurz und knackig!

Das Buffet war von erlesener Qualität und die Band spielte zum Tanz. Bei der Band handelte es sich um keine geringere als die legendären Bobbin Baboons - auch wenn deren Ruf bis dato noch nicht nach Berlin vorgedrungen ist. Die Jungs gaben ordentlich Feuer, so dass es keinen - auch die Schreiber dieses Artikels nicht - mehr auf den Sitzen hielt. It's Only Rock'n Roll And We Like It.

Wenn ich ein Samsung-Handy dabeigehabt hätte, könnte ich mich jetzt über eine steile Karriere in einem großen Unternehmen im Bereich FMCG freuen. Da ich leider ohne Kamera und Handy auf der Party war, schwelge ich in den Erinnerungen…

Am Sonntagmorgen überzeugt die Jugendherberge mit einem 3-Sterne-Frühstücks-Buffet mit grandioser Aussicht über Rhein, Mosel und Koblenz. Nach dem Auschecken ging es dann geschlossen zur Workshoppräsentation und abschließenden Abschiedsdrink im Hotel Mercure, 10.Stock, mit nicht minder grandioser Aussicht über Koblenz. Hier wurden die letzten Visitenkarten getauscht und wir haben uns schon wieder für Mai 2006, dem Marketingcamp in Köln, verabredet.

Fazit:
We are ecksperienced.
Es hat sich sehr gelohnt nach Koblenz zu fahren! Was das persönliche Ergebnis betrifft war es ein 5-Sterne Event in Bezug auf Organisation, Kontakte und Location. Wer jetzt auf visuelle Eindrücke zu diesem Bericht nicht verzichten möchte, kann auf der Website www.camp2005.de die eine oder andere Bildergalerie ansehen.

 

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Realisierung und Umsetzung durch schönwiese.kommunikation, Nicole Schönwiese