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Marketing in Corona-Zeiten
In der Krise beweist sich der Charakter” hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Tatsächlich zeigen viele Berliner und Berliner Unternehmen in der aktuellen Situation Solidarität und beweisen Ideenreichtum, Kreativität und eine pragmatische Vorgehensweise, um in Not geratenen Menschen und Firmen zu helfen. Oder adaptieren schnell und effektiv ihr Geschäftsmodell als Reaktion auf die neuen Rahmenbedingungen. Einige Beispiele aus dem Kreise unserer Mitglieder und Freunde wollen wir Ihnen hier vorstellen - melden Sie sich bei uns, wenn Sie weitere positive Stories für uns haben. Wir freuen uns auf Ihre Berichte!

Hilfs-Aktion „Wir helfen Helfern“ des Vereins der Berliner Morgenpost

20 04 corona mo po wir helfen helfern20 04 corona mo po wir helfen helfern 2Susan Seifert, Teamleitung Marketing bei unserem Marketing Club Berlin-Mitglied Berliner Morgenpost, und Petra Götze, Verantwortliche Redakteurin des Projekts, über die aktuelle Hilfs-Aktion „Wir helfen Helfern“ des Vereins der Zeitung Berliner helfen e.V.

Können Sie Ihre Initiative kurz vorstellen?

Berliner helfen e. V. wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Berliner Morgenpost als Förderverein gegründet und erhält Spenden von Lesern, Berliner Unternehmen und testamentarische Zuwendungen. Der Verein unterstützt Einrichtungen und Initiativen der Jugend- und Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und die Kältehilfe der Stadt.

20 04 corona mo po wir helfen helfern 3Wegen der Corona-Krise hat die Berliner Morgenpost die Aktion „Wir helfen Helfern“ ins Leben gerufen. Der Verein der Zeitung, Berliner helfen e. V, stellt dafür 100.000 Euro zur Verfügung und ruft Leserinnen und Leser zu Spenden auf. Als tief in Berlin verwurzelte Zeitung ist es Anspruch der Berliner Morgenpost, nicht nur zu berichten, sondern den Berlinerinnen und Berlinern bei der Bewältigung dieser Ausnahmesituation beizustehen.

Wie ist die Idee dazu entstanden?

Die Corona-Krise birgt für die gemeinnützigen Helfer gleich mehrere Herausforderungen: Einerseits werden sie gerade jetzt besonders gebraucht, andererseits wissen sie oft selbst nicht, wie es mit ihren Organisationen weitergeht, da oft keine staatlichen Hilfen vorgesehen sind. Hinzukommt, dass wegen der aktuellen Wirtschaftslage ein Rückgang des Spendenaufkommens zu erwarten ist und geplante Charity-Veranstaltungen nicht stattfinden können. Trotzdem müssen sie ihre Organisationen arbeitsfähig halten.

Wie würden Sie die Idee und ihre Vorteile in kurzen Worten beschreiben?

Gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen, die keine staatliche Förderung erhalten, bekommen durch die Aktion „Wir helfen Helfern“ schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfe.

Wie kommunizieren Sie diese Initiative bzw. das neue Angebot in den Markt?

Die redaktionelle Vorstellung der Aktion in der Berliner Morgenpost und auf morgenpost.de erfolgte erstmalig am Anfang April verbunden mit einem Aufruf an die Helfer, sich für eine Spende zu bewerben. Über die Aktion „Wir helfen Helfern“ wird einmal wöchentlich auf einer Extra-Seite in der Berliner Morgenpost berichtet. So können die Leser sehen, wie ihre Spenden eingesetzt werden und was sie bewirken. Zudem teilen wir Informationen in unserem Netzwerk. Printanzeigen, Funkspots und Social Ads ergänzen die Kommunikation und sorgen dafür, die Aktion über die Leserschaft hinaus bekannt zu machen und um Unterstützung zu werben.

Wie groß ist die Resonanz rund 1 Monat nach dem Kampagnen-Start?

Die Aktion ist am 4. April gestartet, über 40 Bewerbungen sind bereits eingegangen. Insgesamt konnten bereits 65.000 € an gemeinnützige Vereine ausgeschüttet werden. Darüber hinaus ist auch die Spendenbereitschaft unserer Leser sehr groß – ca. 35.000 € wurden bis Ende April gespendet – auch dieses Geld wird zu 100% ausgeschüttet.

Was wird nach Corona mit dieser Initiative / Idee geschehen?

Berliner helfen e. V. fördert satzungsgemäß seit 20 Jahren Jugendhilfe, Altenhilfe, die Wohlfahrtspflege und das öffentliche Gesundheitswesen und wird dieses Engagement auch nach der Krise fortsetzen.

Welche Learnings werden Sie in die Zeit nach der Krise mitnehmen?

Die Berliner Morgenpost berichtet nicht nur täglich über alles, was die Berlinerinnen und Berliner bewegt, sie gestaltet die wichtigen Themen der Stadt auch aktiv mit. Bürgerliches Engagement unterstützen wir seit vielen Jahren. Schon ein paar Mal in der Geschichte haben die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt gezeigt, dass sie zueinanderhalten, wenn es darauf ankommt und sich gegenseitig helfen. Auch in der jetzigen Situation ist es bemerkenswert und schön zu erfahren, wie groß der Zusammenhalt der Gesellschaft in diesen Tagen ist und mit welcher Solidarität und Kreativität im Großen und im Kleinen mit der Corona-Krise umgegangen wird.

Für Rückfragen zu Berliner helfen e.V. steht Petra Götze, Verantwortliche Redakteurin, gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter +49 30 8872-77843 zur Verfügung. Weitere Infos zur Berliner Morgenpost über Susan Seifert, Teamleitung Marketing, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder +49 30 8872-77580.

Der Verein im Internet: www.berliner-helfen.de und auf facebook.com/Berlinerhelfen

Berichterstattung auch über: morgenpost.de/berliner-helfen

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