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Berliner Marketing Tag 2018 - "Das macht Puls"

 

Berliner Marketing Tag 2018Am Berliner Marketing Tag 2018 diskutierten Experten und Gäste die drei aktuellen, großen Trends im (digitalen) Marketing: Influencer Marketing, Programmatic Advertising und Virtual Reality. Was ist dran an den Buzz-Wörtern und wie lassen sich die neuen Technologien für kleine und mittelständische Unternehmen aufbereiten? Organisiert vom Marketing Club in Zusammenarbeit mit der IHK Berlin wagten am 6. Juni 2018 rund 150 Teilnehmer den Blick in die Zukunft.

Die Veranstaltung verdeutlichte das Potential der neuen Technologien, greifbar gemacht durch die Redebeiträge von Wissenschaftlern, Journalisten, Unternehmen, Marketing-Experten, Förderern und Juristen.

 

„Wir stehen ganz am Anfang“, sagte Thorsten Hermes, Head of Strategy and Digital Transformation, Google Germany, gleich zu Beginn in seiner Keynote und meinte vor allem die aktuelle Relevanz von Sprache. Denn Momente mit individualisierter Werbung werden zunehmen.

Ähnlich sahen das die Gäste des ersten Panels, das sich mit Influencer-Marketing beschäftigte. „Hier gibt es noch viele Baustellen“, fasste Moderatorin Verena Gründel, Redakteurin bei W&V, den Stand der Dinge zusammen. Jedoch professionaliere sich die Branche derzeit, der Wildwuchs lichte sich. „Alles, was nicht authentisch ist, wird von der Community sofort erkannt und abgestraft“, betonte Michael Moser, Geschäftsführer Shanghai Berlin. „Influencer kann man nicht wie eine Plakatwand buchen.“ Unbezahlbar dagegen sei, wenn ein Schauspieler wie Tom Hanks in Interviews erwähne, dass er in Berlin unbedingt zu Curry 36 will, fügte Mirko Großmann, Geschäftsführer der legendären Imbissbude, hinzu. Im Influencer Marketing gehe es um eine Partnerschaft zwischen einer Marke und Menschen, die ganz nah an einer Zielgruppe dran sind.

Willkommen in der Durchschnittsblase: Programmatic Marketing – Thema von Panel 2 - liefert oft nur durchschnittliche Ergebnisse und führt oft zum Frust beim Nutzer. Denn wenn Maschinen Daten auswerten, kommt es zu Fehlern. „Weil Maschinen uns nicht verstehen, sondern nur Korrelationen sichtbar machen“, erklärte Prof. Emmanuel Müller vom Hasso-Plattner-Institut das Problem. Aber auch diese Systeme werden immer besser. Letztlich helfen sie nicht nur passenden Content zu kreieren, sondern ihn auch im richtigen Moment auszuspielen.

Final ging es im Panel 3 um „Die Irren mit den Brillen“. Prof. Christian Malterer von der MediaDesign Hochschule warnte die Teilnehmer davor, hier einen immer dynamischer werdenden Trend zu verschlafen. Er sieht das Ende des Smartphones von heute nahen, wenn Inhalte über AR (Augmentend Reality), AV (Augmented Virtuality) und VR (Virtual Reality) präsentiert werden. „Wer nicht AR betreibt, hat in Zukunft ein Problem“

AR/VR lohnt sich, denn: „Das macht Puls“, brachte Helge Jürgens vom Medienboard Berlin-Brandenburg Virtual Reality auf den Punkt und meinte damit das starke körperliche Erlebnis, das die Brillen verschaffen. „Man ist von einer Sekunde auf die andere in einer fremden Welt.“

Abschließend testeten die Teilnehmer nicht nur die irren Brillen, sondern genossen beim Netzwerken auch Bier und Currywurst aus Berlin.

 

Bilder und Impressionen des Berliner Marketing Tags am 6. Juni 2018 finden Sie hier.

 

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