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Firmenporträt | investitionsbank berlin [USP 08-3]

Investitionsbank Berlin als Partner der Creative Industries

IBBOhne Kreativität ist wirtschaftliche Prosperität nicht denkbar. Deshalb wird es für Wirtschaftsregionen immer wichtiger, ihr kreatives Potenzial zu identifizieren, zu entwickeln und auszuschöpfen. Tatsächlich nehmen die Creative Industries im Wirtschaftsleben eine immer bedeutendere Rolle ein. So lagen die Umsätze der Kreativwirtschaft in Deutschland im Jahr 2004 bei insgesamt 58 Milliarden Euro. Das waren 4,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

„Rückgrat der Creative Industries sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen, kurz: KMU, und Freiberufler“, sagt Prof. Dr. Dieter Puchta, Vorsitzender des Vorstands der Investitionsbank Berlin (IBB). Als Förderbank des Landes Berlin hat die IBB vor allem die monetäre Förderung von Berliner KMU im Fokus. Puchta zufolge verfügen diese KMU, die etwa in den Bereichen IT, Medien, Film, Design, Kunst oder Bildung tätig sind, oft nur über eine sehr geringe Eigenkapitalbasis. „Nicht nur, dass hierdurch die Grundlage für die Abfederung von Geschäftsrisiken fehlt, vielmehr ist gleichzeitig auch der Zugang zu Fremdkapital stark eingeschränkt“, erklärt der IBBChef. Dieser enge finanzielle Handlungsspielraum führe in der Konsequenz dazu, dass die den Creative Industries innewohnenden Wachstums- und Beschäftigungseffekte nicht realisiert werden können.

Eine geeignete Möglichkeit, für Unternehmen der Creative Industries den Zugang zu externen Finanzierungsquellen zu verbessern, stellt die Bereitstellung von Venture Capital (VC) dar. Die Creative Industries spielen gerade in der deutschen Hauptstadt eine große Rolle. So bescheinigt zum Beispiel das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW/Berlin) der Stadt eine Spitzenstellung in punkto Kreativität. „Deshalb hat die IBB 2007 mit dem VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin einen VC Fonds entwickelt, der ausschließlich auf die Unternehmen der Creative Industries ausgerichtet ist“, sagt Prof. Dr. Puchta. Während ähnliche Kreativfonds in England bereits erfolgreich arbeiten – wenn auch mit deutlich geringeren Beträgen –, stellt das IBB-Produkt für Deutschland eine Premiere dar.

Hauptziel des seit Anfang 2008 am Markt aktiven Fonds ist die Verbesserung des Zugangs zu privatem Beteiligungs- und Fremdkapital. Durch das Engagement des öffentlichen VC Fonds sollen die Unternehmen in die Lage versetzt werden, positive Wachstums- und Beschäftigungseffekte zu erzielen. Hierfür stehen dem Fonds sowohl offene als auch stille Beteiligungen sowie Gesellschafterdarlehen als Finanzierungsinstrumente zur Verfügung. Seit Anfang 2008 haben bereits mehrere Berliner Unternehmen, so etwa das Sportlernetzwerk „sportme GmbH“, die TV- und Web-Plattform für Haus und Garten „XXHome“ sowie die DFW Deutsche Fernsehwerke GmbH und die TV-Produktionsgesellschaft south&browse GmbH Finanzierungsmittel aus dem neuen Fonds bekommen. „Um eine Finanzierung durch den VC Fonds Creative Industries Berlin erhalten zu können, müssen die KMU allerdings bestimmte Kriterien wie Gewinnerzielungsabsicht, hohes Wertsteigerungs- und Wachstumspotenzial sowie eine Exit-Perspektive erfüllen“, erläutert Puchta. Das gesamte Fondsvolumen beläuft sich auf 30 Millionen Euro. Es speist sich zu 50 Prozent aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) sowie zu 50 Prozent aus kapitalmarktrefinanzierten Eigenmitteln der IBB. Durch das Engagement des VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin sollen private Co-Investoren für eine Investition in die Berliner Creative Industries gewonnen werden. Auf diese Weise soll das gesamte durch die Erstauflage des Fonds resultierende Finanzierungsvolumen auf 60 Millionen Euro ansteigen.

 

IBB Grafik

Den VC-Gebern bieten sich durch ein Engagement große Chancen, die sich aus der Bedeutung der Kreativwirtschaft in der Hauptstadtregion ergeben. Puchta: „So waren bereits im Jahr 2005 nahezu 170.000 Personen, einschließlich der Selbstständigen und freien Mitarbeiter, in der Kreativwirtschaft Berlins tätig und haben dort einen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt von rund einem Fünftel erarbeitet. Gemessen an der Anzahl der Erwerbstätigen ist   dieser Wirtschaftszweig inzwischen größer als das verarbeitende Gewerbe mit 135.000 Erwerbstätigen.“ Bemerkenswert ist nach seinen Worten auch der Anstieg der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Berlin von 2000 bis 2005 um fast 30 %. Er geht davon aus, dass nach dem Gesetz der großen Zahl über kurz oder lang Unternehmen dabei sein werden, die sich als Glücksfälle für die Region erweisen würden. Das Terrain hierfür sei in Berlin auf jeden Fall sehr gut. Er verhehlt aber nicht, dass es auch Risiken gibt: „Diese liegen zum Beispiel in der Portfolioauswahl und dem Exit-Zeitpunkt.“ Ein spezifisches Risiko für öffentliche VCGeber bestehe zudem darin, dass wegen wettbewerbsrechtlicher Restriktionen die Finanzierung ohne private Co-Investoren nur in stark eingeschränktem Umfang möglich sei. Somit könnten Investitionsmöglichkeiten eventuell nicht wahrgenommen werden. Unter Umständen resultiere hieraus ein Reputationsschaden, der wiederum das Nachfragerisiko erhöht. Der von der IBB aufgelegte „VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin“ richtet sich nicht nur an KMU der Creative Industries, vielmehr ist auch seine Konstruktion selbst kreativ. „Das herausragende kreative Element ist dabei die Verknüpfung von EFREMitteln und kapitalmarktrefinanzierten Eigenmitteln der IBB“, erklärt Puchta. „Hierdurch werden in Deutschland erstmals EU-Mittel durch eine Landesförderbank zielgerichtet in die wachstumsträchtigen Creative Industries gelenkt und gleichzeitig auf Fondsebene eine angemessene Risikodiversifikation erreicht.“ Ein weiteres „kreatives Element“ stelle die Einbindung privater Investoren dar, die sich grundsätzlich entweder auf Fondsebene oder auf Ebene der Einzelinvestition engagieren können. Der Fonds begleitet auch die Umstellung der Wirtschaftsförderung, die den Mentalitätswechsel in Berlin nachhaltig unterstützt. Statt der jahrzehntelang üblichen Zuschuss- und Subventionspolitik werden nun die staatlichen Mittel der EU revolvierend eingesetzt. Und was geschieht, wenn die Laufzeit des VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin im Jahr 2013 beendet ist? „Nach dem Ende der jeweiligen Beteiligungsverhältnisse ist  beabsichtigt, die dem Fonds wieder zufließenden Mittel auch weiter für VC-Investitionen in die Berliner Creative Industries einzusetzen“, sagt der Banker. Hierdurch solle zum einen die Kapitalbeteiligung als Element der monetären Wirtschaftsförderung weiter voran gebracht werden. Zum anderen müssten bereits in Berlin gebundene EFRE-Mittel dann nicht mehr an die EU zurück überwiesen werden.

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