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Content-Marketing, Digitalisierung, Tipps & Tricks

3 Dinge, die im Marketing nicht mehr funktionieren

mc logo berlin rgb 250Wir sind mitten drin in einer nicht absehbaren Veränderung unserer Gesellschaft, ausgelöst durch die zunehmende Digitalisierung. Alte Geschäftsmodelle brechen weg, neue entstehen. Auch das Marketing muss sich neu positionieren. Deshalb haben wir - fern von Vollständigkeit - einmal drei Dinge zusammengetragen, die aus unserer Sicht nicht mehr funktionieren. Ergänzungen in den Kommentaren sind gern gesehen.

+ Viel hilft nicht mehr viel
Die meisten Marketingfachleute haben es vermutlich bemerkt: Massenmailings bringen nicht mehr den gewünschten Effekt und Push-Strategien funktionieren immer weniger. Das liegt einerseits an der zunehmenden Menge an Informationen und Kanälen, die man nutzen kann, sowie andererseits an der geringeren Aufmerksamkeits-Spanne der Kunden. Nennen wir es das Goldfischsyndrom, denn die Goldfische bringen es laut einer Studie auf 9 Sekunden, Menschen mit Smartphones nur noch auf 8 Sekunden Aufmerksamkeitsdauer. Denken Sie nur an Dori aus dem Film “Findet Nemo” und Sie wissen, was gemeint ist.

+ Teilen ist das neue Haben
Ja, Sie lesen richtig. Gratis schadet nicht. Es nutzt! In Blogs, Podcasts, Video-Tutorials und E-Books bieten Unternehmen kostenfrei Ihr Wissen an. Ein gutes Beispiel dafür ist Eventsofa mit seinem kostenlosen E-Book zum Content-Marketing für Locations. Stellen Sie sich vor: Die sammeln nicht einmal die Leeds ein und sind trotzdem erfolgreich.

Warum sie das tun? Ganz einfach! Weil sie damit ein Thema für sich besetzen und damit mehr interessierte! Menschen anlocken, als das mit der teuersten Werbekampagne möglich ist. Wenn Sie jetzt fragen, wo der ROI bleibt, dann haben Sie das Prinzip Google noch nicht vollständig in sich aufgenommen, womit wir bei Punkt 3 wären:

+ Der Nutzer findet nicht die Nachricht, sondern die Nachricht den Nutzer
Machen wir uns nichts vor. Wenn wir heute irgendeine Information suchen, dann suchen wir sie zuerst im Internet. Wir bekommen dort unserer Anfrage entsprechend Ergebnisse geliefert. Das bedeutet, wenn sich Nutzer für irgendein Thema interessieren, finden sie die relevanten Informationen bei ihrer Suche im Netz. Das ist anders bei Plakaten oder Flyern oder Abreißzetteln oder Fernsehwerbung. Es ist unwahrscheinlich, dass die davon “Getroffenen” sich in dem Moment für das Werbethema interessieren. Das heißt, ihre Aufmerksamkeit geht gegen Null.

Drei Vorschläge, damit umzugehen:

  • Versuchen Sie nicht irgendwen, sondern die richtigen Leute zu erreichen. Das schaffen Sie mit Qualität statt Quantität, mit Pull statt Push. Stellen Sie die Bedürfnisse der Kunden in den Mittelpunkt und nicht Ihr Produkt.
  • Holen Sie die Leute da ab, wo sie suchen. Das heißt, liefern Sie die passenden Informationen, wenn Nutzer danach suchen. Das fängt bei einer mobil nutzbaren Website an und hört beim passenden Content noch lange nicht auf.
  • Seien Sie persönlich und dialogbereit. Nutzen Sie eine alltagstaugliche Sprache und arbeiten Sie mit Bildern und Geschichten, die Ihre Nutzer fesseln, unterhalten, faszinieren. So bauen Sie vertrauensvolle Kontakte zu Nutzern auf, die der beste Weg zu langfristigen Kundenbeziehungen sind.

 


bungard nadja 150Nadja Bungard sorgt mit mondpropaganda (www.mondpropaganda.de) für kreative Kommunikationskonzepte, die die Online- und Offline-Welt miteinander verbinden.

Jeden 3. Dienstag im Monat organisiert sie die Veranstaltung medien-sprechstunde (www.medien-sprechstunde.de) zu digitalen Themen.

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