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Interview, Mitglieder

Auf ein Wort: Peter M. Scholz

Peter M. ScholzDer Blog soll auch der Platz sein, an dem wir in loser Folge Mitglieder vorstellen: die alten Hasen, die jungen Nachwuchskräfte, die ganz Neuen  und natürlich auch die langjährigen Mitglieder.

Heute: Peter M. Scholz, Inhaber Büro Scholz. Strategie. Design. Kommunikation.

1. In welcher Branche sind Sie tätig?

Der Großteil meiner Auftraggeber sind Unternehmen in Veränderungssituationen, anders aus gedrückt: Sie befinden sich in Erneuerungsprozessen. Das sind oftmals Finanzdienstleister, aber auch Industrie und öffentliche Auftraggeber. Zunehmend kommen Organisationen aus dem Kultur- und Kunstsektor hinzu. Je größer der Veränderungsdruck, umso besser die Ergebnisse.

2. Was war die beste Sache/ Entscheidung oder auch das beste Projekt, das Sie in Ihrer Karriere gemacht/getroffen haben?

Schwierige Frage, nach so vielen Jahren, so vielen Projekten. Aber es gibt da ein bestimmtes, wiederkehrendes Muster. Natürlich arbeiten wir nach ausgearbeiteten Briefings, ziehen Studien, Umsatzahlen und Kostenrechnungen hinzu, berücksichtigen Milieus, Unternehmensstrategien usw. Oft hatte ich dann das Gefühl, wenn ich mir vor einer Präsentation noch mal in Ruhe das Ergebnis unserer Arbeit angesehen habe, das es nicht funktionieren würde. Ich bin dann diesem Gefühl auf den Grund gegangen und habe das eine oder andere Mal die Arbeit umgeschmissen und einen ganz neuen Ansatz verfolgt. Damit lagen wir dann immer richtig. Was ich daraus gelernt habe: menschlicher Sachverstand ist unschlagbar.

3. Was stellt für Sie die größte Herausforderung im Marketing dar?

Ich beobachte eine unglaubliche Diversifizierung in fast allen Lebensbereichen. Das führt zu einer Fragmentierung bisher eindeutiger Zielgruppen. Als  Antwort darauf werden immer differenziertere Produkte angeboten, immer noch eine Nische mehr. Aus meiner Sicht ist es für das Marketing eine enorme Herausforderung, die richtige Balance zwischen Angebotsvielfalt auf der einen und effizienten Mengengerüsten auf der anderen Seite zu

finden.

4. Was wünschen Sie sich für die Branche/ für Ihre berufliche Zukunft in den kommenden Jahren?

Ich habe den schrecklichen Marketing-Speech, der sich in den letzten Jahren eingebürgert hat, so was von satt. Hier sollten sich alle mal wieder  deutlich erden. Klare Gedanken bringen klare Worte hervor und daraus entstehen klare Konzepte – so einfach ist das.

5. Welchen Tipp geben Sie jungen Menschen mit auf ihren Weg in der Marketingbranche?

Siehe Antwort zur Frage 4 – bitte gar nicht erst damit anfangen. Wenn’s mal nichts zu sagen gibt, auch einfach mal ruhig bleiben.

6. Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie am meisten?

In Projekte beziehe ich alle sozialen Netzwerke – wie andere Medien auch – nach den üblichen Kriterien in die Projekte ein. Privat habe ich mich, nach diversen Versuchen, frühzeitig auf Xing konzentriert. Dazu kommen noch ein paar wenige Aktivitäten bei Facebook. Im Übrigen ist mein wertvollstes soziales Netzwerk die monatlichen Treffen, die ich mit meinen Freunden von AlleFürEinen in wechselnden Restaurants habe.


christiane herzerChristiane Herzer arbeitet als freie PR-Beraterin in Berlin. Ihr wichtigster Auftraggeber ist der Marketing Club Berlin, für den sie die Geschäftsstelle leitet.

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