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Early Adopter, Digitalisierung, Events, Social-Media

10 Jahre Blogger-Konferenz re:publica – ein Lagebericht

re:publicaDie Blogger-Konferenz re:publica gab sich in Berlin wieder vom 2. bis 5. Mai die Ehre: 3 Tage Insights in die digitale Gesellschaft. Alles stand unter dem Zeichen des #rpTEN, dem 10. Geburtstag der Konferenz.

Das Format kommt an und das nicht nur in der Szene. Das beweisen die Besucherzahlen: 8000 Menschen drängten zu den Veranstaltungen mit 770 Sprechern aus 60 Ländern, die sich auf 17 Bühnen das Mikro in die Hand gaben.

Die Besucher sahen nicht anders aus als der durchschnittliche Straßencafé-Besucher in Berlin-Mitte. Vom Säugling bis zum Rentner war jede Altersgruppe vertreten. Die re:publica ist dabei über sich selbst hinaus gewachsen: 2007 mit 700 Teilnehmern als reine Blogger-Konferenz gestartet, zieht sie nun unterschiedlichste Akteure an: Manager, Politiker, Wissenschaftler, Berater, Hacker...  Entsprechend weitreichend sind die Themen.

re:publicaUnd das ist nicht verwunderlich, betrifft doch die Digitalisierung alle Bereiche unserer Gesellschaft. Dementsprechend ist man als Besucher erschlagen von der Fülle und kann eigentlich nur das meiste verpassen – oder sich inspirieren lassen: von den Ständen, den Besuchern und den verschiedensten Sprechern. Klar war am Tag 1 die Session von der Live-Schaltung mit Edward Snowden hoffnungslos überfüllt – aber ebenso das „Snapchat für Erwachsene“, das der Schüler Joshua Arntzen gab. Etwas Geduld und Taktik erforderte es, um ausgewählte Veranstaltungen zu besuchen: entweder früher kommen und sitzen bleiben oder hemmungslos drängeln. Da kann es passieren, dass die zufällig besuchte Session überraschend besser war als die ausgesuchte.

Das Interessanteste passiert sowieso dazwischen: die Gespräche mit Menschen aus dem Netzwerk, die man sonst nur von ihren Profilbildern her kennt. Entsprechend groß war der Andrang an den Imbissständen: Am besten Barista-Kaffee- Stand vor Ort wurden allein an Tag 2 ganze 120 Liter Milch in Schaum verwandelt.

VR mit Anlaufschwierigkeiten

Den passenden Rahmen für die Veranstaltung bot das alte Fabrikgebäude STATION in Berlin-Kreuzberg, über das die U-Bahn rumpelt. Leider ist es auch hier nicht gelungen, dem Internetvolk genügend Netz zur Verfügung zu stellen. Live-Präsentationen in Sessions fielen aus und Besucher konnten ihre Skype-Interviews nicht führen. Trotzdem wurde fleißig getwittert, telefoniert und mit Periscope hantiert. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr das neue Wunderkind der sozialen Netzwerke Snapchat und Anwendungen der Virtual Reality (VR).

Das ZDF hatte einen Stand, an dem man einen VR-Vulkanausbruch erleben konnte. Aber irgendwie ließen die Bilder im wahrsten Sinne des Wortes kalt – sie wirkten animiert und weit nicht so aufregend wie die Wirklichkeit. Zum Trost gab es die Pappbrille für zu Hause, um mit dem eigenen Handy in entsprechende Welten abtauchen zu können. Die GoogleLabs stellten ihre Kooperation mit der Berliner Morgenpost vor: interaktiv.morgenpost.de. Auch hier versagte das Internet leider seinen Dienst. Gelernt haben wir: 360° Bild ist toll, die Virtual Reality lebt, aber nur mit Ton. Audiodateien sind unbedingt notwendig, um VR zum Leben zu erwecken.

Inspirierend ist die re:publica. Sie lebt von Leuten wie Eric Jarosinsky, einem US-amerikanischen Germanistik-Professor, der sich auf Twitter als @NEIN_Quarterly einen Namen machte. Er redet in seiner Session so gut wie akzentfreies Deutsch, „um auch so intelligent und sexy zu wirken wie ihr“. Mit seinem hintergründigen Humor präsentiert er seine besten Tweets der letzten 10 Jahre, denn auch Twitter wird 10, z.B.: Adorno: German for YOLO (You only live once)
 


bungard nadja 150Nadja Bungard sorgt mit mondpropaganda (www.mondpropaganda.de) für kreative Kommunikationskonzepte, die die Online- und Offline-Welt miteinander verbinden.

Jeden 3. Dienstag im Monat organisiert sie die Veranstaltung medien-sprechstunde (www.medien-sprechstunde.de) zu digitalen Themen.

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